Neues aus Seilermuseum und Mühle

Sanierung der Westwand des Seilermuseums.

Das Gebäude des heutigen Seilermuseums wurde 1896 von der Firma Müller und Wimmer auf deren Betriebsgelände in der Gartenstraße Straße errichtet und 1956/57 zu Sponeta Werk 1 umgesetzt. Hier diente es bis 1989 als Produktionsgebäude. Auf Initiative der Stadtverwaltung begann 1992 die Umsetzung der Spinnbahn, unter Verwendung von ca. 800 Originalbalken, auf das Gelände der Mühle. 1996 wurde Richtfest gefeiert und 1999 erfolgte die feierliche Einweihung des Seilermuseums.

Da große Teile der Originalbalken aus dem Jahr 1896 verwendet wurden, sind diese bereits 125 Jahre alt – und das macht sich bemerkbar. Die Westwand eines Gebäudes ist naturgemäß am stärksten der Witterung ausgesetzt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Balken der Westwand des Seilermuseums stark geschädigt sind. Sie sind zum Teil komplett durch gefault, so dass die Stabilität des Gebäudes gefährdet ist. Es musste also dringend gehandelt werden.

Nachdem die Finanzierung geklärt wurde, fand im September die Bauanlaufberatung im Seilermuseum statt. Die Bauamtsleiterin der Stadt, Frau Brüsch, traf sich mit den bauausführenden Betrieben und Vertretern des Geschichtsvereins. Die Zimmermanns-arbeiten werden von der Firma Sonntag und die Herstellung einer Wetterschutzwand von der Firma Wacker übernommen.
Die Mitglieder des Geschichtsvereins haben die Baufreiheit im Inneren des Gebäudes hergestellt und unterstützen die weiteren Arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Wir werden über den Fortgang der Sanierungsarbeiten informieren.

Frank Blaß

 

  1992 Spinnbahn im VEB Sponeta Werk1 kurz vor der Demontage

 1996 Richtfest des Seilermuseums 

   Holzschaden an der Balkenlage an der Westwand des Museums

  bis zu 16cm ist der Balken bereits verfault